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BSB fördert zwei Projekte im nordischen Skisport

SKI NORDISCH (ma). Das Ambiente konnte besser nicht sein. Im Rahmen der Siegerehrung für den Georg-Thoma-Pokal an der traditionsreichen Schanze „Am Wirbstein“ in Breitnau überraschte Gundolf Fleischer die nordischen Nachwuchssportler, deren Eltern sowie Vereinsvertreter mit einer erfreulichen Mitteilung. Der Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg überreichte Schecks in Höhe von jeweils 5 000 Euro an Philipp Rießle und Hansjörg Jäkle. Damit will die Dachorganisation des Sports in Südbaden die herausragenden Initiativen der beiden Sportler, Lehrer und Trainer fördern.

Fleischer bedauerte den Rückgang bei den Teilnehmerzahlen im nordischen Skisport. Dies gelte sowohl für den Sprunglauf als auch die Kombination: „Aber ohne eine breite Basis beim Nachwuchs gibt es auch keine Erfolge im Spitzenbereich.“ Dafür ständen die Erfolge der Skizunft Breitnau. Mit der Ski-Legende Georg Thoma aus Hinterzarten, dem aktuellen Weltmeister und Olympiasieger in der Nordischen Kombination, Fabian Rießle von der Skizunft Breitnau sowie den früheren Weitenjäger Hansjörg Jäkle (Schonach) und dem in Neustadt lebenden Österreicher Stefan Horngacher, aktuell Trainer der polnischen Sprunglauf-Nationalmannschaft, konnte Fleischer gleich vier ehemalige Goldmedaillengewinner von dem Skistüble von Ernst Wursthorn begrüßen. Jäkle und Horngacher waren an diesem Samstagnachmittag vor allem als Nachwuchstrainer und Väter erfolgreicher Kinder vor Ort.

Fleischer machte sich auch schon in seiner Zeit als Landtagsabgeordneter und politischer Staatssekretär für eine sinnvolle Förderung junger Sportler stark: „Wir wollen niemand verhätscheln, aber für eine gute Basis sorgen.“ Die Initiative „Running Dragons“ von Philipp Rießle biete Kindern die Möglichkeit, vereinsunabhängig die Sportarten Skispringen und Nordische Kombination kennen zu lernen: „Sie können an Schnupperaktionen, Skitagen, Sport-Arbeitsgemeinschaften und auch Wettkämpfen teilnehmen.“ Derzeit betreut der 34-jährige, einst selbst Nordisch Kombinierter und jetzt Grundschullehrer in Waldau und Breitnau, gemeinsam mit weiteren Trainern 50 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahre. Der Kooperation gehören Vereine und Grundschulen aus Breitnau, Waldau, Langenordnach und Hinterzarten an. Geübt wird auf der Wirbstein-Schanze, die voraussichtlich im kommenden Jahr mit einer Aufstiegshilfe ausgestattet werden soll.

Hansjörg Jäkle ist Lehrer für Technik, Werken und Sport an der Dom Clemente Schule in Schonach. Der 47-jährige kümmert sich federführend um das Training und die Nachwuchsförderung im Skispringen und der Kombination beim Skiteam Schonach-Rohrhardsberg. Zudem ist er Koordinator der Nachwuchsserie „Georg-Thoma-Talentpokal“. An der Schüler- und Jugendschanze in Schönwald wird eine Aufstiegshilfe vermisst. Diese wäre für das Training der kleinen Springer wichtig. Jäkle verspricht sich von einer solchen Einrichtung einen „weiteren Motivationsschub für unsere Talente.“

Fleischer verspricht sich von dem Geldbetrag einen „Impuls für eine weitere Unterstützung dieser neuen Projekte im nordischen Skisport. Es soll eine Initialzündung für eine erfolgreiche Zukunft sein.“ Er hoffe auch auf die Unterstützung des Landessportverbands Baden-Württemberg. Gleichwohl wisse er, dass ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer aus den Vereinen und die Unterstützung der Mütter und Väter nachhaltige Erfolge nicht zu erzielen seien.

Der Präsident des Skiverbands Schwarzwald, Stefan Wirbser, bedankte sich im Namen der Kinder, Eltern und Vereine für die finanzielle Unterstützung des Sportbundes: „Es ist richtig, an der Basis anzusetzen, denn dort gibt es keine Sponsoren.“ Bei Philipp Rießle und Hansjörg Jäkle sei das Geld in guten Händen: „Sie bieten die Garantie, dass es gut angelegt wird.“




© Dieter Maurer / BZ

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